Die PolyVar® Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock sind ein rezeptfreies Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff: Flumethrin. Zur Behandlung von Varroose bei Honigbienen, hervorgerufen durch Flumethrin-empfindliche Varroa destructor Milben.
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RA4480480
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Hersteller/Vertrieb:
Richter Pharma AG
Feldgasse 19, 4600 Wels, Österreich
Produktinformationen "PolyVar® Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock"
Die PolyVar® Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock sind ein rezeptfreies Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff: Flumethrin. Zur Behandlung von Varroose bei Honigbienen, hervorgerufen durch Flumethrin-empfindliche Varroa destructor Milben.
Zieltierart: Honigbiene
Es sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden. Das Tierarzneimittel sollte im Rahmen eines integrierten Bekämpfungsprogrammes gegen Varroa Milben
angewendet werden.
Als wirksame Methode, das Risiko einer Resistenzbildung zu verringern, sollten flumethrinhaltige
Tierarzneimittel – wie auch bei anderen Akariziden üblich – nicht in aufeinander folgenden Jahren
eingesetzt werden. Stattdessen sollte das Tierarzneimittel im festgelegten Wechsel mit Wirkstoffen anderer
Substanzklassen angewendet werden. Abhängig von der regionalen Resistenzsituation kann eine
Behandlungspause, die länger als ein Jahr dauert, notwendig sein. Da Flumethrin und tau-Fluvalinat
derselben Wirkstoffklasse angehören, sind diese beiden Wirkstoffe für den gegenseitigen Wechsel nicht
geeignet.
Die unsachgemäße Anwendung des Tierarzneimittels kann das Risiko der Resistenzentwicklung erhöhen
und kann letztendlich zur Unwirksamkeit der Behandlung führen und den Verlust von Bienenvölkern zur
Folge haben.
Im Allgemeinen wird empfohlen, die Akarizid-Empfindlichkeit auf regionaler Ebene zu überprüfen, z. B.
mit Hilfe von biologischen Tests (Überprüfung, ob lebende Milben bei Kontakt mit dem Wirkstoff
absterben) oder Molekulardiagnostik unter Verwendung von PCR (Beprobung von toten Milben zur
Untersuchung auf das Vorhandensein von Resistenzgenen). Im Falle einer bestehenden Resistenz
gegenüber Pyrethroiden sollten flumethrinhaltige Tierarzneimittel nicht angewandt werden. Wenn
Resistenzen gegenüber Pyrethroiden in der Vergangenheit bestanden, sollte erwogen werden, den aktuellen
Resistenzstatus der Milben im Bienenvolk erneut zu ermitteln, da die Empfindlichkeit nach einem gewissen
Zeitraum wieder vorhanden sein kann.
Die Flugaktivität der Bienen ist für den Kontakt mit dem Wirkstoff notwendig. Bei längeren Zeiträumen
mit verminderter Flugaktivität, z. B. durch ungünstige Witterungsverhältnisse, kann die Wirksamkeit
reduziert sein.
Der Behandlungserfolg sollte mit etablierten Standardtests überwacht werden, z.B. durch eine
kontinuierliche Überprüfung des natürlichen Milbenfalls (Bodenbrett mit einer klebrigen Bodeneinlage
abdecken) oder die Erhebung der Milbenbelastung pro 100 Bienen (z. B. Puderzucker-Methode), um zu
ermitteln, ob eine Winterbehandlung, z. B. mit Oxalsäure, erforderlich ist.
Darreichungsform
Streifen
Anwendung
Zum Anbringen am Flugloch als Bienenschleuse. Für Standardbeuten zwei Streifen verwenden.
Anwendung der Streifen:
- Mit der Behandlung sollte kurz nach der Tracht bzw. der Honigernte begonnen werden, um eine für den Behandlungserfolg ausreichende Flugaktivität und gesunde Winterbienenentwicklung zu gewährleisten. Die Behandlung sollte mindestens 9 Wochen bis zum Ende der Flugaktivität dauern, aber nicht länger als 4 Monate. Im Falle eines nach 9 Wochen andauernden Milbenfalls sollte die Behandlung fortgesetzt werden. Die Behandlung überbrückt auf diese Weise die kritische Zeit, in der eine horizontale Übertragung der Milben z. B. durch Räuberei stattfinden kann. Der Behandlungserfolg sollte wie in Abschnitt “Besondere Warnhinweise“ beschrieben überwacht werden.
- Die Streifen sollten am Flugloch des Bienenstocks so angebracht werden, dass die Bienen gezwungen sind, nur durch die Löcher in den Streifen in die Beute zu gelangen oder diese zu verlassen. Die gesamte Oberfläche und die Löcher der Streifen dürfen nicht bedeckt werden, um den Kontakt der Bienen mit den Streifen sowie die Belüftung des Bienenstocks sicherzustellen. Die Streifen sind so konzipiert, dass das Entfernen toter Bienen nicht beeinträchtigt wird. Die Streifen sollten nicht zerschnitten werden.
- Die Packung enthält nur die Streifen zum Anbringen am Flugloch; abhängig von der Art des Beutetyps und den Ausmaßen des Fluglochs können jedoch weitere Hilfsmittel wie Reißzwecken, Heftklammern, Nägel oder Holzstücke erforderlich sein, um die Streifen sicher zu fixieren. Die Streifen können auf unterschiedliche Weise entweder von der Innen- oder Außenseite der Beute fixiert werden.
- Bei Beutetypen mit breitem Flugloch werden zwei Streifen nebeneinander angebracht (siehe Abbildung 3a und 3b, anwendbar z. B. bei Boczonadi, Dadant, Deutsch normal, Langstroth, Simplex, Spaar-Kast und Zander-Bienenstöcken).
- Bei Beuten mit schmalem Flugloch werden die Streifen in Quaderform vor dem Eingang angebracht (siehe Abbildung 3c, anwendbar z. B. bei Layens, A-Z Bienenstöcken).
Wartezeit: Honig: 0 Tage.
Nicht während der Tracht anwenden.
- Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren: Nach Anbringung der Streifen kann es in der Eingewöhnungsphase für einige Stunden zu Bienenansammlungen am Flugloch kommen. Bei hohen Temperaturen sollte eine ausreichend gute Belüftung des Bienenstocks gewährleistet werden. PolyVar Yellow wurde nicht bei extrem heißem Wetter getestet. Das Tierarzneimittel kann, in ähnlichem Maße wie Standard-Gitter am Einflugloch, die Belüftung des Bienenstocks beeinflussen und sollte daher zeitweise entfernt werden, wenn dies notwendig ist.
- Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Folienbeutel mit den Streifen bis zum Gebrauch im Umkarton aufbewahren. Den Beutel erst kurz vor dem Verwenden der Streifen öffnen. Nach dem Anbringen der Streifen Hände mit kaltem Wasser waschen.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen: Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden, die gegen Varroose wirksam sind.
Inhaltsstoffe
- Gelber Plastikstreifen mit 15 Öffnungen.
- 1 Streifen enthält - Wirkstoff: Flumethrin 275 mg.
| Stück: | 10 |
|---|---|
| Arzneimittel: | Ja |
| Veterinärbedarf: | Ja |
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Warnhinweise - PolyVar® Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock
Anwendungshinweise
| Art der Anwendung: |
Zur Anwendung im Bienenstock. Zum Anbringen am Flugloch als Bienenschleuse. Den Beutel erst kurz vor Verwenden der Streifen öffnen. Details siehe Austria Codex - Fachinformation. |
|---|---|
| Anwendungsgebiet: | Varroose bei Honigbienen durch Varroa destructor-Milben. |
| Dosierung: | 2 Streifen für Standardbeuten. Behandlungsbeginn kurz nach der Trachtzeit bzw. Honigernte. Behandlungsdauer mind. 9 Wochen bis zum Ende der Flugaktivität (max. 4 Monate). |
| Eigenschaften und Wirksamkeit: | Ektoparasitikum. |
| Gegenanzeigen: | Pyrethroid-Resistenz. |
| Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung: | Alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandeln. Regionale Resistenzsituation beachten, nicht in aufeinanderfolgenden Jahren einsetzen, sondern Wirkstoffe anderer Substanzklassen verwenden. Bei hohen Temperaturen ausreichende Belüftung des Bienenstocks gewährleisten. Nach dem Anbringen der Streifen Hände mit kaltem Wasser waschen. |
| Wechselwirkungen: | Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden gegen Varroose anwenden. |
| Schwangerschaft und Stillperiode: | Nicht während der Tracht anwenden. |
| Veterinärpräparat mit Wartezeit: | Honig: 0 Tage. |
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