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Scheidenpilz: Darüber spricht Frau nicht gerne

Auch wenn´s unangenehm ist sollte Frau darüber sprechen. Denn fast jede ist zumindest einmal in ihrem Leben von ihr betroffen bzw. erkrankt an ihr. Der gefürchteten Scheidenpilzinfektion. Die Bandbreite einer Infektion im Unterleib reicht von Nierenentzündungen über einfachen bis schweren Blasenentzündungen bis hin zum Scheidenpilz. Für letztere ist meist der Hefepilz Candida albicans verantwortlich. Wie jeder Pilz liebt auch er Feuchtigkeit, zudem hat er eine Körpertemperatur von rund 37 Grad am liebsten. Ideale Bedingungen also: Wenn der Pilz einmal da ist, wird man ihn so schnell auch nicht mehr los. 
 
Üblicherweise tummeln sich in einer gesunden Vaginalflora Milliarden unterschiedliche nützliche Laktobazillen und sorgen für einen sauren pH-Wert von 2,8-4,5. Wird das sensible Milieu gestört, steigt das Risiko für Infektionen im Intimbereich. 

Von leicht bis schwer
Einfache Infektionen der unteren Harnwege verursachen die so genannte unkomplizierte akute Blasenentzündung mit brennenden Schmerzen beim Wasserlassen und häufigem Harndrang mit geringen Harnmengen. Dieser kann getrübt oder auch verfärbt sein und riecht meist unangenehm. Hier können gesunde Frauen selbst Hand anlegen und zur Selbstmedikation greifen. Bei Fieber oder starken Schmerzen ist der Besuch eines Arztes ratsam - Antibiotikaeinsatz nicht ausgeschlossen. 

Egal ob leicht oder schwer – trinken hilft in jedem Fall, um die unliebsamen Erreger auszuschwemmen. Geeignet sind Teemischungen aus der Apotheke und viel Wasser. Zahlreiche Heilpflanzen wirken harntreibend, antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzlindernd wie zum Beispiel die Hauhechelwurzel, Orthosiphonblätter, Goldrutenkraut, Birkenblätter, Löwenzahnwurzel, Brennnesselblätter und -kraut oder Ackerschachtelhalm.

Achtung, der Scheidenpilz ist ansteckend!
Bei einem Scheidenpilz ist Vorsicht geboten, dieser ist nicht nur unangenehm, sondern auch noch ansteckend. Scheidenpilz bemerken Frauen meist an einem Brennen in der Scheide, an Juckreiz und einem bröckeligen weißlichen Ausfluss. Zu den Auslösern zählen Arzneimitteltherapien, hormonelles Ungleichgewicht, Diabetes, ein Übermaß an Zucker, Stress aber auch falsche Intimpflege. Vorab sollten die möglichen Ursachen abgeklärt und wenn möglich beseitigt werden. In weiterer Folge sind in der Apotheke verschiedene Cremes und Vaginaltabletten gegen eine Pilzinfektion erhältlich. Die Behandlungsdauer liegt je nach Arzneimittel bei ein bzw. drei oder sechs bis sieben Tagen. Die Wirkstoffe sind meist gut verträglich.
Um die Abwehrkräfte zu unterstützen sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und die Vermeidung von Stress achten. Wie wäre es einmal mit einer entspannenden Yogasession oder einer Meditation?

Weitverbreitete Irrtümer:
  • Scheidenspülungen: Scheidenpilz hat nichts mit mangelnder Intimhygiene zu tun und lässt sich auch nicht wegwaschen. Im Gegenteil: Scheidenspülungen können die natürliche Besiedelung der Scheide mit Milchsäurebakterien weiter stören und so zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. 
  • Tampons mit Joghurt: Das Gerücht, dass in Joghurt getränkte Tampons oder Scheidenschwämmchen dabei helfen die Scheidenflora wieder in Balance zu bringen, hält sich hartnäckig, ist aber leider falsch. Zwar enthält Joghurt Milchsäurebakterien, dies sind jedoch andere als in der Vaginalflora und zudem enthält Joghurt auch viele andere Zusatzstoffe, die in der Scheide nichts zu suchen haben.
  • Kein Zucker: Da Hefepilze sich von Zucker ernähren, kursiert die Idee, dass man sie mit einer zuckerfreien Anti-Pilz-Diät aushungern könnte. Auch wenn eine gesunde Ernährung empfehlenswert ist, hat sich dieses Vorgehen zur Therapie einer Pilzinfektion jedoch als wenig wirksam erwiesen.
  •  Aus der Küche: Angeblich sollen Knoblauch oder Essig desinfizierend wirken und die Hefepilze abtöten. Nicht nur, dass die Wirkung dieser Hausmittel nicht belegt ist, sie können auch zu aggressiv für die Vaginalschleimhaut sein und diese zusätzlich schädigen.
  • Teebaumöl: Dem ätherischen Öl wird zwar eine antiseptische Wirkung zugeschrieben, ist aber selbst verdünnt zu aggressiv für die sowieso schon angegriffene Vaginalschleimhaut. In der Folge können sich die Symptome eher verschlimmern, als dass Abhilfe geschaffen wird.

Unterstützung für danach
Laktobazillen,- Milchsäure- und Ascorbinsäurehaltige Präparate sind bestens geeignet, die gestörte Vaginalflora wieder aufzubauen. Zudem schützen sie vor neuerlichen Vaginalinfektionen.
Scheuen Sie nicht den Besuch in Ihrer Apotheke. Bei Fragen beraten wir Sie sehr gerne.
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